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Phishing-Mails erkennen: 7 Warnsignale

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„Ihr Konto wurde gesperrt!", „Letzte Mahnung!", „Sie haben gewonnen!" - solche E-Mails landen täglich in unseren Postfächern. Und sie werden immer raffinierter. In meiner Arbeit als IT-Techniker in Berlin sehe ich regelmäßig, wie Menschen auf diese Tricks hereinfallen.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen die 7 wichtigsten Warnsignale, mit denen Sie Phishing-Mails sofort erkennen.

Was ist Phishing überhaupt?

Der Begriff kommt vom englischen „fishing" (angeln). Kriminelle werfen ihre „Angel" aus und hoffen, dass jemand anbeißt. Ihr Ziel: Passwörter, Kreditkartendaten, Zugangsdaten - alles, womit sich Geld machen lässt.

Das passiert bei einem erfolgreichen Phishing-Angriff:

  • Kontoübernahme (E-Mail, Social Media, Online-Banking)
  • Identitätsdiebstahl (Bestellungen in Ihrem Namen)
  • Finanzieller Schaden (geleerte Konten, Abbuchungen)
  • Malware-Installation (Trojaner, Ransomware)

Die 7 Warnsignale

1

Der Absender stimmt nicht

Schauen Sie genau auf die E-Mail-Adresse! Nicht den Namen, sondern die tatsächliche Adresse. Betrüger nutzen oft ähnliche Domains.

Typische Tricks:

2

Unpersönliche Anrede

„Sehr geehrter Kunde", „Lieber Nutzer", „Hallo" - echte Unternehmen kennen Ihren Namen und sprechen Sie persönlich an.

3

Dringlichkeit und Drohungen

„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt!", „Letzte Mahnung!", „Sofort handeln!" - Betrüger wollen, dass Sie in Panik handeln, ohne nachzudenken.

Merken Sie sich:

Seriöse Unternehmen setzen Sie niemals unter extremen Zeitdruck. Banken drohen nicht per E-Mail mit Kontosperrung.

4

Rechtschreibfehler und seltsame Formulierungen

Früher waren Phishing-Mails voller Fehler. Heute werden sie besser - aber achten Sie auf merkwürdige Satzstellungen, fehlende Umlaute oder ungewöhnliche Ausdrücke.

5

Verdächtige Links

Fahren Sie mit der Maus über einen Link (NICHT klicken!). Unten im Browser oder in einem Tooltip sehen Sie, wohin der Link wirklich führt.

6

Aufforderung zur Dateneingabe

Keine Bank, kein Zahlungsdienstleister und kein seriöses Unternehmen fordert Sie per E-Mail auf, Passwörter, PINs oder TANs einzugeben. Niemals!

7

Unerwartete Anhänge

„Rechnung.pdf.exe", „Dokument.zip", „Wichtig.docm" - öffnen Sie niemals Anhänge von unbekannten Absendern. Auch nicht von bekannten, wenn Sie nichts erwartet haben!

Besonders gefährlich:

Dateien mit Endungen wie .exe, .bat, .cmd, .scr, .js, .vbs - und Office-Dateien mit Makros (.docm, .xlsm).

Ich habe geklickt - was nun?

Keine Panik! Je nachdem, was passiert ist:

Nur auf Link geklickt (nichts eingegeben):

Daten eingegeben:

Anhang geöffnet:

So schützen Sie sich dauerhaft

  1. Ruhe bewahren: Klicken Sie nie auf Links in „dringenden" E-Mails. Gehen Sie stattdessen direkt auf die Website des Unternehmens.
  2. Zwei-Faktor-Authentifizierung: Selbst wenn Ihr Passwort gestohlen wird, kommt niemand an Ihr Konto.
  3. Passwort-Manager: Er erkennt gefälschte Websites und füllt dort keine Daten ein.
  4. Updates installieren: Halten Sie Browser, Betriebssystem und Virenschutz aktuell.
  5. Im Zweifel anrufen: Rufen Sie das Unternehmen direkt an (Nummer von der echten Website!).

Phishing melden

Leiten Sie verdächtige E-Mails an phishing@verbraucherzentrale.nrw weiter. So helfen Sie, andere zu schützen.

Aktuelle Phishing-Wellen in Deutschland

Besonders häufig werden derzeit gefälscht:

Unsicher, ob es Phishing war?

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